Satzung

Satzung des Turn- und Sportvereins Moitzfeld 1961 e.V.

Stand: 29.10.2010

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§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Turn und Sportverein Moitzfeld 1961 e.V.“ – abgekürzt: „TuS Moitzfeld 1961 e.V.“. Sein Sitz ist Bergisch Gladbach (Moitzfeld). Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Vereinszeichen wird als Vereinswappen geführt.

§ 2
Vereinszweck

Der Verein dient ausschließlich den Interessen des Sports mit dem Ziel der sportlichen Betätigung von Frauen und Männern, insbesondere der Jugend durch die planmäßige Pflege und Ausübung u.a. des Turn-, Tennis- und Fußballsports. Der Verein kann alle Sportarten ausüben, die den Richtlinien des Deutschen Sportbundes und der Fachverbände entsprechen. Hierzu betreibt und fördert der Verein den Breiten- und Leistungssport, die sportliche Freizeitgestaltung und die Jugendpflege.

Der Vereinszweck wird erreicht durch
a) den Aufbau eines umfassenden Trainings- und Übungsprogramms für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- , Breiten- und Leistungssports,
b) die Teilnahme an sportartspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen
c) die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und –maßnahmen,
d) die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen.

§ 3
Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4
Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:

a) ordentlichen (aktiven) Mitgliedern,
b) inaktiven Mitgliedern,
c) Ehrenmitgliedern

2. Als aktive Mitglieder gelten alle sich sportlich betätigenden oder eine Funktion innerhalb des Vereins ausübenden Mitglieder einschließlich der Jugendlichen. Alle aktiven Mitglieder über 16 Jahre sind stimmberechtigt, passives Wahlrecht ist erst ab dem 18. Lebensjahr möglich, soweit eine Mitgliedschaft seit einem Jahr besteht

3. Inaktive Mitglieder unterstützen den Verein durch Beitragszahlungen ohne die Vereinsanlage zur Ausübung des Sports zu benutzen. Der Abteilungsvorstand kann auch Ausnahmen gestatten. Wenn es im Interesse des Vereins ist, können sie in ein Ehrenamt berufen werden. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

4. Ehrenmitglieder werden vom Gesamtvorstand ernannt. Sie sind von der Beitragszahlung befreit

5. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person ohne Ansehen von Geschlecht, Beruf, Konfession oder Staatsangehörigkeit werden

6. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme die jeweilige Abteilung des Vereins durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet. Anträge Minderjähriger müssen von ihrem gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein. Die Aufnahme kann an Bedingungen (z.B.: Einzugsermächtigung für Beitragszahlungen) gebunden sein.

7. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch die Abteilungen, wobei jedoch dem Gesamtvorstand ein Einspruchsrecht zusteht. Wird ein Aufnahmeantrag abgelehnt hat der Antragsteller keinen Anspruch darauf, die für die Entscheidung maßgebenden Gründe zu erfahren Die aktiven Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen der jeweiligen Abteilung des Vereins zu nutzen, der sie zugehören. Sie sind zur Einhaltung der jeweils geltenden Spielordnungen verpflichtet.

8. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss

a) Der Austritt aus dem Verein ist dem Abteilungsleiter der betreffenden Abteilung schriftlich mitzuteilen. Hiernach erlischt jeglicher Anspruch an den Verein. Beitragsrückstände, der Beitrag für den laufenden Zeitzraum sowie eventuelle Schulden an den Verein sind vor Austritt zu bezahlen. Im Regelfall endet die Mitgliedschaft zum 31.12. eines Jahres, die Austrittserklärung hat zum 30.09. des Jahres zu erfolgen. Die Abteilungen können für sich andere Fristen bestimmen.

b) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn er
• trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung Beitragsrückstände nicht bezahlt
• schuldhaft oder in grober Weise gegen die Satzung des Vereins verstößt
• durch Vereins schädigendes Verhalten die Interessen des Vereins verletzt

Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit nach Anhörung des betreffenden Mitglieds. Es steht dem Vorstand frei, die Gründe hierfür schriftlich mitzuteilen. Eine Anrufung der Mitgliederversammlung ist ausgeschlossen.

§ 5
Haftung

Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei der Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden und Verluste nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Ebenso wenig haftet der Verein für Sachen, die in den von den Mitgliedern benutzten Anlagen abhanden kommen oder beschädigt werden.

§ 6
Beiträge

Der Verein erhebt für die Mitgliedschaften laufende Mitgliedsbeiträge. Er kann darüber hinaus einmalige Aufnahmegebühren sowie Sonderumlagen erheben. Über die Höhe und Fälligkeit der Beiträge beschließen die Vorstände der Abteilungen, gegebenenfalls wird in der Geschäftsordnung der Abteilungen Zusätzliches geregelt Die Vorstände der Abteilungen entscheiden, unter welchen Voraussetzungen vorübergehend ein Mitglied ganz oder teilweise von der Beitragszahlung befreit werden kann (z.B. Ableisten von Wehr-/Zivildienst, auswärtiges Studium, Arbeitslosigkeit o.ä.) Anträge auf Beitragsbefreiung sind mit den entsprechenden Nachweisen und Bescheinigungen beim Abteilungsvorstand einzureichen. Die Abteilungen führen anteilige Beiträge für jedes Mitglied an die Hauptkasse des Vereins ab. Die Höhe dieser Beträge legt der Gesamtvorstand fest.

§ 7
Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung,
2. der Gesamtvorstand, der durch den 1. Vorsitzenden (leitender Vorstand) nach § 26 BGB vertreten wird;
3. die Abteilungsversammlungen
4. die Vorsitzenden der Abteilungen
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.

§ 8
Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich statt. Die Einberufung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden
per Aushang im Vereinsheim. Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von zwei Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der Gesamtvorstand festlegt, ist der Einladung beizufügen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Absatz 1 gilt entsprechend. Das Minderheitenverlangen ist von mindestens 20 % aller Vereinsmitglieder zu stellen.
3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
4. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Gesamtvorstandes geleitet.
5. Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder über 16 Jahre des Vereins. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden aktiven Mitglieder.
6. Jedes aktive Mitglied kann bis spätestens 2 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Gesamtvorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt zu geben. Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.
7. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Gesamtvorstand und von den aktiven Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Gesamtvorstand schriftlich mit Begründung vorliegen.
8. Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten. Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung grundsätzlich ausgeschlossen.
9. Weitere Einzelheiten können vom Gesamtvorstand in einer Geschäftsordnung geregelt werden.
10. Über die Mitgliederversammlung ist eine vom 1. Vorsitzenden oder einem Stellvertreter und vom Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

§ 9
Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

1. Beschlüsse zu baulichen und sonstigen Maßnahmen, die in wesentlichem Maße den vorhandenen Zustand der Vereinsanlage verändert, sie insbesondere vergrößert, verkleinert oder umgestaltet
2. Beschlüsse zum Erwerb, Veräußerung, Belastung, Nutzung, Überlassung, Verpfändung und ähnliches von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten
3. Wahl des 1. Vorsitzenden nur, wenn dieser nicht nach § 10 gewählt werden konnte
4. Beschlüsse über Satzungsänderungen nur, wenn diese nicht nach § 21 beschlossen werden konnten
5. Beschlüsse in den Fällen, in denen unter Berücksichtigung der Vorschriften dieser Satzung die Auflösung des Vereins beantragt wird.

§ 10
Gesamtvorstand

1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus
a) dem 1. Vorsitzenden
b) den Abteilungsleitern der Abteilungen

1. Der 1. Vorsitzende wird von den Abteilungsleitern der Abteilungen einstimmig gewählt.
a) Der 1. Vorsitzender muss mindestens seit einem Jahr Mitglied des Vereins sein und das passive Wahlrecht besitzen.
b) Er bleibt solange im Amt bis er zurückgetreten ist oder abgewählt wird.
c) Die Rücktrittserklärung muss schriftlich einem Mitglied des Vorstandes zugehen. Der restliche Gesamtvorstand hat sodann innerhalb der nächsten drei Monate einstimmig einen neuen 1. Vorsitzenden zu wählen. Kommt keine Einstimmigkeit zustande, hat der restliche Gesamtvorstand unverzüglich eine Mitgliederversammlung zur Wahl eines neuen 1. Vorsitzender einzuberufen, die ihn mit einfacher Mehrheit wählt.
d) Der Antrag auf Abwahl des 1. Vorsitzender muss schriftlich einem Mitglied des Vorstandes zugehen. Der Antrag ist nur zulässig, wenn er von mindestens 10 Prozent der erwachsenen, aktiven Mitglieder eigenhändig unterschrieben ist und ein Gegenkandidat genannt wird, dessen schriftliches Einverständnis zur Kandidatur bis spätestens vor Beginn der Versammlung, in der der neue 1. Vorsitzende gewählt werden soll, beizubringen ist.
2. Die Abteilungsleiter werden durch die Abteilungsversammlungen gewählt
3. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Vorstandssitzung je eine Stimme.
4. Der Gesamtvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 11
Aufgaben und Zuständigkeiten des Gesamtvorstands

1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
2. Verwaltung des Sportgeländes inklusive des Clubhauses und der Nebengebäude und ihrer Vermietung
3. Regelung und Bezahlung aller Verpflichtungen des Gesamtvereins bzgl.
a) der Beiträge für Landessportbund,
b) Pacht für Stadt und Land
c) Zinszahlungen und Rückzahlungen für Darlehen, die für das Clubhaus sowie der Nebengebäude aufgewendet werden

4. Sorge für ein kooperatives Verhalten der drei Abteilungen durch z.B. ein gemeinsames Sportfest aller Abteilungen
5. Festlegung der Fixkostenumlegung des Gesamtvereins durch eine Finanzordnung
6. Regelung einer Vergütung für ehrenamtlich tätige Mitglieder
7. Gründung einer Vereins-Abteilung

§ 12
Vorstand gem. § 26 BGB

1. Der Gesamtverein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den1. Vorsitzenden (leitender Vorstand) vertreten. Für die Zeit einer längeren Verhinderung kann der 1. Vorsitzende zur Abwendung von Gefahren einen Vertreter aus dem Gesamtvorstand bestimmen.
2. Die Geschäftsführung der einzelnen Abteilungen wird durch den jeweiligen Abteilungsleiter besorgt.
a) Im Rahmen dieser Außenvertretung haften die Abteilungen vertreten durch jeweiligen Abteilungsleiter für evtl. Lohnsteuer für sozialversicherungsrechtliche Sachverhalte (Beschäftigungsverhältnisse usw.)
b) Aus dieser Verantwortlichkeit ergibt sich insbesondere, dass Verpflichtungen einer Abteilung nur diese Abteilung betreffen
c) Eine Haftung des Gesamtvereins liegt nicht vor, wenn eine Abteilung ihre Verpflichtungen nicht erfüllt.
d) Es haftet nur die betreffende Abteilung und damit gegebenenfalls die dafür Verantwortlichen, also der jeweilige Abteilungsleiter.

§ 13
Kassenprüfung

1. Die Kassenprüfung der Kasse des Gesamtvorstandes (Hauptkasse) erfolgt durch die Kassenprüfer.
2. Zu Kassenprüfern werden zwei Kassenwarte der Abteilungen ernannt, die nach Ablauf eines Geschäftsjahres in der Regel die Kassenbücher und Belege der Gesamtkasse prüfen.
3. Sie sind befugt, jederzeit Einsicht in die Kasse, Belege und Aufzeichnungen zu nehmen, sowie Auskunft über die Vermögensverwaltung und Rechnungsführung zu verlangen.
4. Sie erstatten der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes.

§ 14
Abteilungen

1. Der Verein besteht aus den Abteilungen Turn und Spiel, Fußball sowie Tennis. Weitere Abteilungen können gegründet werden (siehe § 11 Absatz 7).
2. Die Abteilungen sind fachlich und finanziell selbständig, jedoch dem Gesamtvorstand für alle sie betreffenden Angelegenheiten verantwortlich. Sie werden von Abteilungsleitern geführt.
3. Die Abteilungen bestreiten ihren finanziellen Aufwand durch eigene Beitragseinnahmen oder ihnen zugewiesene Spenden. Die Abteilungen haben eine eigene Kasse; diese obliegt der Prüfung durch zwei von der Abteilungsversammlung gewählten Kassenprüfer der Abteilung.
4. Jede Abteilung regelt die Angelegenheiten und Aufgaben des internen Geschäftsbetriebs mittels einer Geschäftsordnung selbständig. Dies jedoch nur unter ausdrücklicher Beachtung der Vorgaben nach Satzung und ergänzenden Ordnungen. Abteilungen sind zudem an Beschlüsse gebunden, die der Gesamtvorstand oder die Mitgliederversammlung gefasst bzw. erlassen hat.
5. Meldegebühren sowie Beiträge an die Verbände, zu denen die Abteilungen gehören sowie Zahlungen für den eigenen Sportbetrieb (z.B. Hallenmieten, Sportplatzmieten) tragen die Abteilungen selbst
6. Die Geschäftsordnung und Beitragsordnung bedarf der Zustimmung der Abteilungsversammlung.

§ 15
Organe der Abteilungen

Organe der Abteilungen sind:
1. die Abteilungsversammlungen
2. der Abteilungsvorstand

§ 16
Abteilungsversammlung

1. Abteilungsversammlungen finden mindestens einmal jährlich statt, nach Möglichkeit bis zum 31.03. eines Jahres. Für Einberufung und Durchführung gelten sinngemäß die Bestimmungen des § 8 dieser Satzung
2. Außerordentliche Abteilungsversammlungen sind einzuberufen, wenn dies von mindestens 20 % aller Mitglieder der Abteilung gefordert wird
3. Alle Vorgaben der Satzung gelten auch für die Abteilungsmitglieder und ihre Versammlungen.
4. Zur jeweiligen Abteilungsversammlung haben andere Vereinsmitglieder die Möglichkeit zur Teilnahme, jedoch ohne Mitsprache- oder Stimmrecht.
5. Der 1. Vorsitzende erhält eine Kopie der Niederschrift einschl. des Jahresabschlusses (GuV)

§ 17
Abteilungsvorstand

1. Jede Abteilung des Vereins verfügt über einen Abteilungsvorstand. Dieser wird von einem Abteilungsleiter geführt. Für die Zeit einer längeren Verhinderung kann der Abteilungsleiter einen Vertreter aus dem Abteilungsvorstand bestimmen
2. Dem Abteilungsvorstand gehört neben dem Abteilungsleiter auch mindestens ein Kassenwart an.
3. Der Abteilungsleiter wird von der Abteilungsversammlung gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis er abgewählt wird oder von seinem Amt zurücktritt
4. Die Mitglieder des Abteilungsvorstands (ausgenommen Abteilungsleiter) werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
5. Die Abteilungsleiter und die weiteren Mitglieder des Abteilungsvorstands sind für ihr Arbeitsgebiet verantwortlich. Sie planen, leiten und überwachen sämtliche sportlichen Veranstaltungen in der Sportart ihrer Abteilung
6. Die Kassenwarte der Abteilungen verwalten die den Abteilungen zufließenden Gelder. Sie sind zur ordnungsgemäßen Buchführung über alle Einnahmen und Ausgaben verpflichtet. Die Kassenwarte haben in den Abteilungsversammlungen ihrer Abteilung einen Rechenschaftsbericht vorzulegen. Ebenso sind sie verpflichtet, den Kassenprüfern sämtliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die für eine ordnungsgemäße Prüfung notwendig sind
7. Über Abteilungssitzungen ist ein schriftliches Protokoll zu erstellen, das dem 1. Vorsitzenden zeitnah vorzulegen ist.

§ 18
Vergütungen für die Vereinstätigkeit

1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden
3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 2. trifft der Gesamtvorstand. Gleiches gilt für Vertragsinhalte und Vertragsbedingungen.
4. Der 1. Vorsitzende bzw. die Abteilungsleiter für ihre Abteilungen sind ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
5. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

§ 19
Beschlussfassung, Protokollierung

1. Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
2. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.
3. Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

§ 20
Jugendordnung

1. Die jugendlichen Mitglieder sowie alle im Jugendbereich gewählten und berufenen Mitglieder gehören der Vereinsjugend an.
2. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich selbst nach Maßgabe der Satzung des Vereins und der Jugendordnung. Sie kann einen Jugendausschuss sowie einen Jugendvertreter des Vereins wählen
3. Organe der Vereinsjugend sind
a. der Vereinsjugendtag und
b. der Vereinsjugendausschuss
4. Vereinsjugendtag und Vereinsjugendausschuss erfüllen ihre Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung und der Jugendordnung.
5. Vereinsjugendtag und Vereinsjugendausschuss sind für ihre Beschlüsse dem Vereinsvorstand bzw. dem Vereinsvorstand und dem Vereinsjugendtag verantwortlich.
6. Der Jugendvertreter kann an den Vorstandsitzungen des Gesamtvereins mit beratender Stimme teilnehmen.
7. Die Jugendordnung wird durch die Mitgliederversammlung verabschiedet

§ 21
Satzungsänderungen

1. Eine Satzungsänderung kann der Gesamtvorstand des Vereins beschließen, wenn dies einstimmig geschieht.
2. Fehlt die Einstimmigkeit, dann kann die Mitgliederversammlung des Gesamtvereins mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen dies beschließen.

§ 22
Vereinsordnungen

Der Gesamtvorstand und die Abteilungsvorstände sind ermächtigt u.a. folgende Vereinsordnungen bei Bedarf zu erlassen:
1. Ehrenordnung
2. Beitragsordnung
3. Finanzordnung
4. Geschäftsordnung
5. Verwaltungs- und Reisekostenordnung

§ 23
Auflösung des Vereins und Vermögensanfall

1. Die Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn mindestens 50% der Mitglieder einen entsprechenden Antrag schriftlich beim Vorstand einen Monat vor der Mitgliederversammlung eingebracht haben, zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind und davon drei Viertel dem Auflösungsbeschluss zustimmen.
2. In allen anderen Fällen ist eine zweite Versammlung innerhalb einer Frist von 4 Wochen mit gleicher Tagesordnung durchzuführen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden mit Zweidrittelmehrheit beschließen kann.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke soll das gesamte Vermögen der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach in Verwahrung gegeben werden. Der Stadtverwaltung soll die Auflage erteilt werden, das Vermögen dem ersten sich in Moitzfeld bildenden Verein gleicher Art zur Verfügung zu stellen. Bildet sich in 10 Jahren kein neuer Verein in Moitzfeld, soll die Stadt das Vermögen anderweitig für sportliche Zwecke verwenden.

§ 24
Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen

1. Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung vom 29.10.2010 beschlossen.
2. Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.

Bergisch Gladbach (Moitzfeld), 29.10.2010

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